Direktor:
Univ.-Prof.
Dr. Klaus-Jürgen Lackner

Postanschrift: 50924 Köln

Telefon: +49 221 478-4200
Telefax: +49 221 478-6787

Aktuelle Informationen


Doktorarbeiten

Im Institut für Diagnostische Radiologie bestehen vielfältige Möglichkeiten zur Anfertigung von Doktorarbeiten. Interessierte Mediziner/innen können sich entweder direkt an Mitarbeiter des Institutes wenden oder sich im Oberarztsekretariat (Bettenhaus, Ebene 6) in die Doktorandenkartei eintragen lassen.

offener MRT

Oberarzt Dr. Axel Goßmann zeigt mit einer Probandin den offenen MRT. Foto: Textoris

Offener MRT in Betrieb

Angenehmer für Patienten/ Erstmals in Europa

Das Uniklinikum Köln verfügt derzeit über die modernste MR-Ausstattung Europas. Im Institut und Poliklinik für Radiologie ging jetzt der erste offene Hochfeld-MRT in Betrieb. Mit 1.0 Tesla ist es weltweit das erste kommerziell erhältliche offene MR-Hochfeldsystem.

Die Anlage eröffnet neue Möglichkeiten in der Diagnostik und macht die Untersuchung für die Patienten komfortabler. Der offene MR hat einen Durchmesser des Untersuchungsfeldes von 160 cm und bietet dem Patienten einen Rundumausblick von 360 Grad. Herkömmliche MR-Anlagen dieser Leistungsklasse haben demgegenüber eine Tunnelöffnung von 60 bis 70 cm Durchmesser, so dass manche Patienten Platzangst bekommen. Wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit sind die diagnostischen Darstellungsmöglichkeiten bei den herkömmlichen Anlagen begrenzt. Das offene Gerät ist aktiv abgeschirmt und somit überall einsetzbar. "Das System besticht durch exzellente Bildqualität und deckt das gesamte Spektrum der diagnostischen Möglichkeiten der MRTomographie ab", sagt Dr. Axel Goßmann, Leiter der MR-Abteilung der Radiologie. "Das Gerät eröffnet neue diagnostische Perspektiven. Wegen der offenen Bauweise kann sich der Patient während der Untersuchung bewegen, so dass Darstellungen der Bewegungsabläufe des Schulter-, Hüft- oder Kniegelenks möglich sind."

Nicht zuletzt vermittelt das offene Panorama-Konzept dem Patienten eine angenehmere Umgebung. Er kann entspannt mit Menschen in seiner Begleitung reden. Das ist besonders bei Kindern vorteilhaft. Durch die beruhigende Wirkung der Eltern kann in manchen Fällen auf eine Sedierung oder Narkose verzichtet werden.