14. Mai 2010
Uniklinik Köln setzt auf umweltfreundliche Energiegewinnung und Kostensenkung
An der Kölner Uniklinik ist jetzt ein modular aufgebautes Blockheizkraftwerk ans Netz gegangen. Seit Anfang April deckt das neue Blockheizkraftwerk einen Teil des Energie-Grundbedarfes an Strom und Wärme für die rund 1.200 Betten der Uniklinik Köln. Die Anlage besteht aus drei gasbetriebenen Modulen Mit der Anlage wird gleichzeitig Strom, Wärme und – bei Bedarf – Kälte erzeugt.
„Die Inbetriebnahme ist ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden", sagt medfacilities-Geschäftsführer Dr. Peter Heinen. medfacilities ist ein Tochterunternehmen der Kölner Uniklinik, vertritt sie als Bauherr und steuert Bauvorhaben und Gebäude-Betrieb für die Uniklinik Köln.
Mehr dazu >> ...
10. Mai 2010
Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die
virtuelle Mikroskopie in der Hämatologie am Kölner Universitätsklinikum
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen gemeinsamen Förderantrag der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) und der Klinik I für Innere Medizin positiv beschieden. Über die Unterstützung in Höhe von etwa 350.000 Euro freuen sich die beiden Initiatoren, Ullrich Korwitz, Direktor der ZB MED, und PD Dr. Karl-Anton Kreuzer, Oberarzt an der Klinik I für Innere Medizin. Gegenstand des Vorhabens ist es, mikroskopische Präparate hämatologischer Erkrankungen (insbesondere Leukämien und Lymphdrüsenkrebs) mit einem Hochleistungsmikroskop einzuscannen und zu digitalisieren.
Mehr dazu >> ...
03. Mai 2010
Unterschätzte Gefahr: Platzende Bauchschlagader Bauchaortenaneurysma-Screening-Tag an der Uniklinik Köln
Schätzungen zufolge leben in Deutschland etwa 200.000 bis 300.000 Männer über 60 Jahren mit einer unerkannten krankhaften Erweiterung der Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma). Die Wände der Schlagader sind an der betroffenen Stelle so geschwächt, dass sie sich durch den Blutdruck ausdehnen.
Ab einem Durchmesser von fünf Zentimetern steigt die Gefahr deutlich an, dass die Arterienwand reißt und der Patient innerlich verblutet.
Mehr dazu >> ...
19. April 2010
„Auto-Neurostimulation“ bei Chronischem Schmerz
Neuer „Schmerzschrittmacher“ passt sich erstmals selbstständig der Körperhaltung an
Mit der Methode der Neurostimulation ist es möglich, Chronische Schmerzen zu behandeln, die in die Beine ausstrahlen. Hierbei werden Nerven über Elektroden stimuliert, um so den Schmerz zu lindern. Das Problem bisher: verändert der Patient seine Körperhaltung (Liegen, Stehen, Sitzen) muss er den elektrischen Impuls jeweils selbst anpassen. Ein neuer Neuromodulator erkennt nun die Körperhaltung des Patienten und passt die Stimulation automatisch an. Dieser neue „Schmerzschrittmacher“ wird erstmals an der Uniklinik Köln eingesetzt.
Mehr dazu >> ...
19. April 2010
Neues Risiko-Gen für Brustkrebs entdeckt
Forscher der Uniklinik Köln finden weitere Ursache für erblichen Krebs
Wissenschaftler haben 15 Jahre nach der Entdeckung der Risikogene BRCA1 und BRCA2 ein weiteres Gen gefunden, das erblichen Brust- und Eierstockkrebs auslöst. Die Ergebnisse dieser Arbeiten wurden jetzt in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Genetics* veröffentlicht. Risiko-Gene zu identifizieren, ist die wesentliche Voraussetzung dafür, den betroffenen Frauen eine maßgeschneiderte und engmaschige Früherkennung anbieten zu können.
Mehr dazu >> ...
29. März 2010
Neuer Chef in der Kinderklinik
Prof. Jörg Dötsch ist neuer Leiter der Kinderheilkunde der Uniklinik Köln
Mit dem Wechsel vom Universitätsklinikum Erlangen an die Uniklinik Köln übernimmt Prof. Dr. Jörg Dötsch ab dem 1. April die Leitung der Klinik und Poliklinik für Allgemeine Kinderheilkunde und erhält eine Professur auf Lebenszeit.
„Ich freue mich, an einer so großen, umfassend aufgestellten Kinder- und Jugendklinik arbeiten zu können, in der die ganzheitliche Betrachtung der Patienten vorbildlich umgesetzt ist“, erklärt der 44-jährige Mediziner. In den letzten sechs Jahren als Leitender Oberarzt befasste er sich mit fast allen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen. Seine Spezialgebiete sind Nierenerkrankungen, Erkrankungen von Neugeborenen und Störungen der Hormone, das heißt der körpereigenen Botenstoffe.
Mehr dazu >> ...
4. März 2010
Durchbruch bei seltener Bewegungs-
störung von Kindern
Tiefe Hirnstimulation hilft bei Eisenspeicher-Erkrankung NBIA
Prof. Dr. Lars Timmermann und Dr. Amande Pauls von der Neurologischen Klinik der Uniklinik Köln konnten mit einem neuen, innovativen Forschungsansatz zeigen, dass die Tiefe Hirnstimulation bei der Behandlung der schweren Bewegungsstörung NBIA (Neurodegeneration with Brain Iron Accumulation) wirkungsvoll eingesetzt und die Lebensqualität der Betroffenen um bis zu 83 Prozent verbessern kann.
Mehr dazu >> ...
25. März 2010
Intraoperative Radiotherapie bei Brustkrebs
Neue Therapiemöglichkeit am
Brustzentrum der Uni-Frauenklinik Köln
Die Strahlentherapie wird in der brusterhaltenden Behandlung von Krebs eingesetzt, um eventuell noch im Gewebe vorhandene Tumorzellen nach der Operation abzutöten. Bisher wurde die Strahlentherapie vor allem nach der Operation (postoperativ) eingesetzt. Bei der intraoperativen Strahlentherapie wird das betroffene Gewebe im Tumorbett noch während der Operation, nach der Entfernung des Tumors, gezielt bestrahlt.
Mehr dazu >> ...
18. März 2010
1st Biennial Cancer Conference des CIO Köln Bonn
Das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) lädt vom 24. - 26.03.2010 zur ersten internationalen Krebskonferenz
Vom 24. - 26.03.2010 findet die erste internationale Krebs-konferenz des CIO Köln Bonn im Gustav Stresemann Institut in Bonn statt. Alle zwei Jahre werden sich im Rahmen dieser Konferenz interessierte Ärzte und Naturwissenschaftler treffen, die auf onkologischen Forschungsgebieten tätig sind. Hochkarätige Vorträge werden den aktuellen Wissensstand über die klinische Behandlung sowie die experimentellen Perspektiven diverser Tumorerkrankungen vermitteln.
Mehr dazu >> ...
4. März 2010
„Kindermedizin aus einer Hand“
Kinderklinik-Direktor der Uniklinik Köln geht in Ruhestand
Prof. Dr. Dietrich Michalk, Direktor der Klinik und Poliklinik für allgemeine Kinderheilkunde, geht nach 22 Jahren erfolgreicher Krankenversorgung, Forschung und Lehre für die kleinen Patienten der Uniklinik Köln Ende März in den Ruhestand. Der mehrfach ausgezeichnete Kinderarzt wird am 6. März mit dem pädiatrischen Symposium „20 Jahre Kinderheilkunde in der Uniklinik“ verabschiedet.
Mehr dazu >> ...
3. März 2010
900.000 Euro für „RAMSES“
EU-Fördergelder für Grundlagenforschung am Herzen
Die Klinik und Poliklinik für Kinderkardiologie am Herzzentrum der Uniklinik Köln hat erfolgreich Mittel der Europäischen Union für ein Projekt im Bereich der Grundlagenwissenschaften eingeworben. Insgesamt werden etwa 900.000 Euro zur Ausschüttung kommen.
Mehr dazu >> ...
2. März 2010
ADHS-Infoportal geht online
Wissenschaftler der Uniklinik Köln entwickeln www.adhs.info für Bundesministerium für Gesundheit
Köln, den 02.03.2010 – Heute am 02.03.2010 wird das neue ADHS Infoportal online geschaltet. Das Portal bietet Informationen, die auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten sind: betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Bezugspersonen und Pädagogen. Die neue Informationsseite ist durch das „zentrale adhs-netz“ unter Federführung von Professor Döpfner aus der der Kölner Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie entstanden.
Mehr dazu >> ...
22. Februar 2010
„Organtransplantation – gemeinsam zum Erfolg“
3. Interdisziplinäres Rheinisches Symposium
In den vergangenen Jahren ist die Uniklinik Köln mehrmals für ihren vorbildlichen Einsatz in der Organspende geehrt worden. Die Uniklinik Köln zeichnet sich durch eine besonders gut etablierte interdisziplinäre Zusammenarbeit aus, die es ermöglicht, dass die Anzahl an Spenderorganen über die Jahre ähnlich konstant ist und die Transplantationszahlen zunehmen.
Mehr dazu >> ...
9. Februar 2010
Mobilität und Sicherheit durch die Gestaltung des internen Arbeitsmarkts - Uniklinik Köln startet gemeinsames Forschungsprojekt zur personalwirtschaftlichen Gestaltung des internen Arbeitsmarkts mit der Universität Duisburg-Essen
Die Verbindung von Flexibilität und Sicherheit auf dem internen Arbeitsmarkt ist das Ziel eines gemeinsamen Forschungsprojekts zwischen der Uniklinik Köln und der Universität Duisburg-Essen. Anlass der Kooperation ist die Vorreiterrolle, welche die Uniklinik Köln in den letzten Jahren in der personalwirtschaftlichen Gestaltung des internen Arbeitsmarkts übernommen hat.
Mehr dazu >> ...
8. Februar 2010
Neue Pflegedirektorin
Vera Lux leitet zukünftig die Pflege der Uniklinik Köln
Ab dem 01.07.2010 steht die Pflege der Uniklinik Köln unter neuer Leitung: Vera Lux, momentan noch am Klinikum Darmstadt tätig, kommt als neue Pflegedirektorin an die Uniklinik Köln.
Die 50jährige ist examinierte Kinderkrankenschwester. 1990 bis 1991 machte sie eine Weiterbildung zur Pflegedienstleiterin. An der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Wiesbaden studierte sie von 1994 bis 1997 berufsbegleitend Betriebswirtschaft und machte ihren Abschluss als Betriebswirt VWA. Seit 2000 ist sie als Pflegedirektorin und als Geschäftsführerin einer Servicegesellschaft am Klinikum Darmstadt tätig.
Mehr dazu >> ...
26. Januar 2010
Kampf gegen einen hochflexiblen Gegner
7. Kölner Antibiotikatag an der Uniklinik Köln
Jährlich sterben weltweit etwa 20 Millionen Menschen an Infektionskrankheiten – vor allem an AIDS, Tuberkulose und Malaria. In Deutschland sind viele der schweren, tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten selten geworden, dank flächendeckender Impfungen. Wie jedoch nicht zuletzt die sogenannte Schweinegrippe gezeigt hat, stehen auch hierzulande Wissenschaftler, aufgrund immer neuer, zunehmend resistenter Krankheitserreger und gestiegener weltweiter Mobilität, vor großen Herausforderungen.
Mehr dazu >> ...
19. Januar 2010
Übergang in den Arztberuf erleichtern
Neues Kölner Projekt bereitet Studierende auf ärztlichen Alltag vor
Am Ende des Medizinstudiums steht das Praktische Jahr. Es bildet den Übergang zwischen theorieorientiertem Studium und der praktischen Tätigkeit als Arzt. An dieser Schnittstelle gibt es in der Ausbildung der Kölner Mediziner ab diesem Semester ein neues Angebot: den PJ-STArT-Block. Kurz vor dem Praktischen Jahr sollen die Studierenden noch einmal gebündelt auf den ärztlichen Alltag vorbereitet werden. Dies geschieht auf einer „Simulationsstation“.
Mehr dazu >> ...
13. Januar 2010
Medizin für die Allerkleinsten
Frühgeburtensymposium an der Uniklinik Köln
Auch in diesem Jahr treffen sich wieder führende Mediziner und Experten zum 6. Kölner Frühgeburtensymposium in der Uniklinik Köln, um sich den Themen Frühgeburtlichkeit und perinatale Sterblichkeit zu widmen.
Obwohl die Geburtenraten sinken, gibt es immer mehr Frühgeborene in Deutschland. Rund 63.000 Babys kommen jährlich vor der 37. Schwangerschaftswoche und damit als Frühchen zur Welt. Allein in der Uniklinik Köln werden pro Jahr rund 600 Frühgeborene behandelt.
Mehr dazu >> ...
13. Januar 2010
5 Jahre Lehrstuhl für Palliativmedizin
Palliativmedizin ist aktive Lebenshilfe und somit eine ganz besonders menschliche Form der Medizin. Sie will den Tagen mehr Leben geben und nicht dem Leben mehr Tage. Die Deutsche Krebshilfe versteht sich als Wegbereiterin der Palliativmedizin und hat diesen Bereich seit dessen Anfängen in den 1980-er Jahren maßgeblich gefördert. So hat die gemeinnützige Organisation auch wesentlich dazu beigetragen, dass vor fünf Jahren ein Lehrstuhl für Palliativmedizin an der Universität zu Köln eingerichtet werden konnte.
Mehr dazu >> ...
4. Januar 2010
Warum sterben Leukämiezellen nicht?
Wissenschaftler der Uniklinik Köln erforschen Hintergründe zum Überleben bösartiger Zellen
Köln/München, 04. Januar 2010 – Die Wissenschaftler im Labor für molekulare Hämatologie und Onkologie an der Universitätsklinik Köln haben am 1. Januar 2010 unter der Leitung von Privatdozent Dr. Karl-Anton Kreuzer ein neues Forschungsprojekt zur chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) gestartet. Die Forscher untersuchen den molekularen Hintergrund, weshalb die bösartigen Zellen bei dieser Erkrankung nicht absterben.
Die José Carreras Leukämie-Stiftung ermöglicht das auf die Dauer von zwei Jahren angelegte Forschungsprojekt mit 147.600 Euro.
Mehr dazu >> ...
| Impressum | Letzte Änderungen: 08.02.2010 | Ein Service des ZIK | Sitemap | Druckversion | Seitenanfang![]() |