SP-EXPERT ist eine Software zur Dienstplanung, die von der Pflege in der Uniklinik eingesetzt wird.
In einem Pilotprojekt – begleitet vom Personalrat – ist in verschiedenen Kliniken das Programm für die Dienstplanung der Ärzte getestet worden.
Die Dienstplanung bildet den optischen Kern des Systems. Darüber hinaus bietet SP-Expert die Möglichkeit, die Arbeitszeit für das ärztliche Personal zu erfassen und damit eine Forderung des TV-Ä zu erfüllen. In § 10 (2) des TV-Ä ist festgelegt, dass die Arbeitszeit der Ärzte objektiv dokumentiert sowie die konkrete Anwendung durch Pilotprojekte geprüft werden soll.
Der Personalrat befürwortet den Einsatz der Software unter Verwendung der Arbeitszeiterfassung. Die Arbeitszeit kann auf verschiedenen Wegen erfasst werden. Zum einen kann mittels einer Chipkarte (Kliniksausweis) an einem Terminal "Kommen" und "Gehen" gebucht werden. Zum anderen kann ein sog. Web-Client eingerichtet werden, d. h. "Kommen" und "Gehen" kann der einzelne Mitarbeiter an einem Computer buchen. Schließlich besteht auch die Möglichkeit, die Arbeitszeit über das Telefon zu erfassen. Zudem können Sie über ein Web-Terminal Wunschdienste und Urlaubzeiten eingeben. Sie können jederzeit Ihre Stundenkonten einsehen (Überstunden, Arbeitszeitschutzkonten, geleistete Bereitschaftsdienste, etc.)
Im gesamten Klinikum soll bis zum Jahresende SP-Expert für den Ärztlichen Dienst eingeführt werden.
Ab 2008 können dann keine Stundenzettel mehr in der Verwaltung abgeben werden.
Damit die Einführung des Programms reibungslos erfolgen kann ist es notwendig, dass sich aus jeder Klinik die mit der Dienstplanung beauftragten Ärzte schulen lassen und dem Rechenzentrum bei der Eingabe der notwendigen Daten helfen.
Anästhesie
Bisher nur Dienstplanung mit Dokumentation der Dienstzeiten durch die jeweiligen Oberärzte sowie den Personaloberarzt.
Neurochirurgie
Dienstplanung und Dokumentation der Dienstzeiten durch die Mitarbeiter über ein Webterminal.
Unfallchirurgie
Dienstplanung mit elektronischer Zeiterfassung durch seperate Zeiterfassungssysteme ab dem 01.10.2007.
Innere Klinik IV und Transfusionsmedizin
starten zum 01.10.07 mit dem Webterminal.
Kinderklinik
zum 01.10.07 mit Webterminal.
Radiologie, Nuklearmedizin, Orthopädie
zunächst nur Dienstplanung.
Urologie, Gynäkologie und HNO
könnten eingebunden werden.
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