Ein Schwerpunkt der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin liegt in der Patientenversorgung durch ein breites Angebot nuklearmedizinisch-diagnostischer Leistungen. Hierzu stehen zwei Gammakameras speziell für die Schilddrüse und insgesamt fünf Großfeld-Gammakameras (2 Dreikopf-, 2 Zweikopf- und eine Einkopf-Gammakamera) zur Verfügung. Auch verfügt die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin über einen Positronen-Emissions-Tomographen mit integriertem Computertomographen (PET-CT).
An Untersuchungen sind hierbei beispielhaft aufzuführen: Skelett-Szintigraphie, Myokardszintigraphie, Lungen-Szintigraphie, Nieren-Szintigraphie, Wächterlymphknoten-Szintigraphie, Nebenschilddrüsen-Szintigraphie, spezielle Tumor-Szintigraphien wie die I-123-meta-Iodbenzylguanidin-Szintigraphie (I-123-mIBG) oder die Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie und zahlreiche weitere szintigraphische Untersuchungen. Veränderungen des Dopaminstoffwechsels (DaTScan® , IBZM-SPECT) können bei Bewegungsstörungen (M. Parkinson / Parkinson-Syndrome) nachgewiesen werden. Je nach Fragestellung kommen neben planaren Aufnahmen regelmäßig tomographische SPECT-Untersuchungen zum Einsatz, um die Aktivitätsverteilung im Schnittbild darzustellen. Für die onkologische und die neurologische Diagnostik steht F-18-FDG-PET bei Tumorfragestellungen bzw. zur Abklärung von Hirnstoffwechselveränderungen (Demenzabklärung / M. Alzheimer) zur Verfügung. Weitere Untersuchungen mit anderen PET-Radiopharmaka wurden bereits etabliert (C-11-Methionin) und sollen ausgeweitet werden.
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